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Ivans Dive Team

Mikronesien - Palau - 20.02. - 08.03.2006


The Rainbows End

Die Einheimischen nennen die Inseln „Belau“, die Spanier nannten sie die „Carolinen“. Die Deutschen gaben ihnen schlieĂźlich ihren heutigen Namen, „Palau“.

Die außergewöhnliche Schönheit Palaus läst sich nur mit wenigen Plätzen auf dieser Welt vergleichen. Auf den Inseln gibt es eine fantastische Tier- und Pflanzenwelt und es gibt viel zu entdecken. Alten Kulturen, die tief verbunden mit ihren Traditionen und mit der Natur im Einklang leben. Eine einzigartige Unterwasserwelt die jedes Taucherherz höher schlagen lässt. Großfisch, Wracks, Drifttauchgänge und Höhlen. Palau ist nicht ohne Grund eins der sieben Unterwasser-Wunder der Welt.

Tauchen ist das ganze Jahr über möglich. Auf Palau sieht man alle Arten von Haien, Mantas und riesige Fischschwärme. Von Januar bis April sind sogar Begegnungen mit Walhaie nicht ausgeschlossen.

 Die Artenvielfalt beruht auf die Lage des Archipels das zwischen zwei extrem tiefen Gräben liegt. Im Westen den „Philippine Deep“ und im Osten den „Palau Trench“. Das kalte nahrungsreiche Wasser aus den extremen Tiefen läst das Leben im Wasser explodieren.

Nur an wenigen Plätzen unserer Erde kann man so einfach und häufig Zeuge eines solch atemberaubenden Lebens Unterwasser werden.

Veranstalter und Reiseleitung dieser Gruppenreise mit 9 Tauchern war Jürgen Janning von Ivans Dive Team in Osnabrück. Mit der Tauchbasis Sam`s Tours in Malakal wurden an 10 Tagen jeweils zwei Tauchgängen durchgeführt.


Land & Leute

Babelthuap. Die 43 km lange und 13 km breite Haupt-Insel besteht durch und durch aus Vulkangestein. Die Berge im Landesinneren steigen bis auf 242 Meter an und sind mit dichten Dschungel überwuchert, und von Mangrovensümpfen umgeben. Die Insel ist mit Koror durch eine 235 m lange Auslegerbrücke verbunden. Auf der Hauptinsel Babeldaop zu besichtigen ist das im Jahr 1882 erbaute Männerhaus (Bai) Dieses Männerhaus ist das einzige noch im Originalzustand erhaltenes Gebäude dieser Art auf Palau. Seine Fassaden sind aufwendig bemalt und die Balken kunstvoll geschnitzt.

Koror, die ehemalige Hauptstadt, ist die einzige Stadt auf Palau und liegt auf der gleichnamigen Insel. Sie ist laut Reiseführer die malerischste Stadt in Mikronesien. Auf Koror leben etwa 14.000 Menschen. Das sind 60% der Gesamtbevölkerung von Palau. Ansonsten gibt es auf Palau nur Dörfer mit höchsten 200 Einwohnern.

Peleliu liegt etwa 50 km südwestlich von Koror am Südende von Palau. Im 2. Weltkrieg war die Insel Schauplatz verheerender Kämpfe zwischen Amerikanern und Japaner. Noch heute sind die Kampstätten zu sehen (Bloddy Beach). Höhlen und Tunnel in denen sich die Japaner verschanzten, einen Landestreifen aus Kriegszeiten und ein gutes Netz von Straßen, die mit zerkleinerten Korallen angelegt wurden.

Rock Islands. Von Kossol im Westen bis hin nach Peleliu erstreckt sich ein 105 km langes Barriere-Riff, es schützt eine Lagune die übersät ist mit hunderten kleinen Inseln die alle Ähnlichkeit mit Regenschirmen haben. Die unterspülten Kalksteine ragen wie smaragdgrüne Pilse aus dem türkisfarbenen Wasser. Die Rock Islands, sie sind berühmt für ihre einsamen Strände, die ruhigen Kanäle und das glasklare Wasser. Die Inseln sind mit üppiger Vegetation dicht bewachsen. Das Grün verbirgt märchenhafte Seen und geheimnisvolle Höhle im Landesinneren.

Eine Reise zum Jellyfish Lake ist ein muss jedes Palaubesuchers. Der See ist ein unge- wöhnliches und einzugartiges Phänomen der Natur. Palau bietet durch sein Tunnelsystem und Höhlen ideale Vorrausetzungen für die Entstehungen solcher Binnenseen. Es gibt vieler solcher Gewässer aber der Jellyfisch Lake ist der einzige der zugänglich ist. In ihm lebt eine besondere Quallenart. Vor Jahrtausenden schloss sich das Atoll und versperrte den Quallen den Rückweg ins offene Meer. Ohne Feinde und Jagdbeute habe sie ihre giftigen Tentakeln verloren. Stadtessen verbringen die den Tag in dem sie treibend dem Lauf der Sonne folgen. Auf ihrer Unterseite züchten sie eine Algenart die ihnen als Nahrungsmittel dient. Diese Algen benötigen Sonnelicht und so tauchen die Quallen jeden morgen vom Grund des Sees an die Oberfläche um ihre Algen zu füttern.

Video

Palau
Koror
Peleliu
Rock Island
Jellyfish
Jellyfish
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Geographische Lage

Palau-Lage
Lage Palau

Quelle: Wikipedia

Der Staat, der der pazifischen Inselregion Mikronesien zuzuordnen ist, umfasst die Palauinseln, die aus der westlichen Inselgruppe der Karolinen gebildet werden und nördlich von Papua-Neuguinea liegen sowie einige weit abgelegene Inseln im Südwesten (Südwest-Inseln genannt). Die sechs Inselgruppen der Palauinseln bestehen aus 356 Inseln, deren bei weitem größte mit 396 km² Babelthuap ist. Nur elf der Inseln sind bewohnt.


Klima

Palau

Auf Palau sind die Temperaturen ganzjährig hoch und der Regen fällt über das ganze Jahr über gut verteilt. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 27°C. Das Klima ist feucht, heiß und schwül und es gibt keine Jahreszeiten. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Schnitt bei 85%. Taifune sind sehr selten, aber es gibt heftige Regenfälle im Juli/August und im Dezember/Januar. Im Vergleich zu Deutschland sind die jährlichen Niederschläge zwei bis viermal so hoch.


Tauchbasis

Palau

Sam´s Tours wurde 1990 gegründet und ist Palaus bekannteste Tauchbasis. Sie steht unter professionelle Leitung des Amerikaners Sam Scott und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Die Basis liegt in einem eigenen Hafen außerhalb Korors. Die Basis besitzt acht Schnellboote mit denen die Tauchspots angefahren werden. Getaucht wird in kleinen Gruppen von maximal acht Tauchern und die Routen werden nach Wunsch geplant. Getaucht wird mit 12l und 15 l Alu-Tanks mit INT und DIN Anschluss. NITROX ist für zertifizierte Taucher frei.

Fotoalbum

Palau
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Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2014